Mittwoch, 9. Januar 2013

just a spark.


Morgens in den Spiegel zu sehen, mit einem Lächeln auf den Lippen. Zu Bett gehen und einschlafen, ohne stundenlanges Hin und Her. Einen kühlen Kopf und Ruhe bewahren, wenn mal wieder alles droht zusammen zu brechen. Die richtigen Worte finden, für das Unsagbare. Ein warmes Gefühl in der Magengegend. Zufrieden sein. Mit mir und dir. 
So stelle ich mir Glück vor. Ein anhaltender Zustand. Friedliche Ruhe nach einem langem, schweren Kampf. Besänftigend. Tröstend. Unendlich.

Falsch. Vollkommen falsch.

Es ist dieser eine Geruch, nach einem warmen Sommerregen.
 Es ist dieser eine tiefe Atemzug, der sich so wie Freiheit anfühlt.
 Dieser eine Moment wenn dir gefühlte zehn Tonnen vom Herzen fallen. 
Dieses eine Lächeln eines guten Freundes.
Diese eine Umarmung, die sich anfühlt wie früher.
Diese Nacht, die nie zu enden scheint.
Dieser eine Trip, der dich in den Himmel katapultiert.
Diese Schwerelosigkeit.
Dieses Gefühl, wenn plötzlich alles einen Sinn ergibt.
Dieses Klick, dass nach Veränderung schreit.
Sich fallen lassen, schweben, losreißen.

Nur Momente, niemals Zustand.
Flüchtig. Gott sei Dank.

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