Samstag, 19. Januar 2013

fate.


Von mehr als sieben Milliarden Menschen trifft es dich. Gerade und ausgerechnet dich. Nenn es Pech oder nenn es Gott. Nenn es hart und nenn es schlimm. Nenn es unfair und wähn dich im Recht. Füll dein Herz mit Hass, bis zum Rand. Schrei! Schlag! Trink! Rauch! Zieh! Heul!

Ja, es tut weh. Sogar sehr. Und ja, es nicht fair. Nein, verdient hast du es nicht. Nichtmal ansatzweise. Und dennoch.
 Die da oben, wer auch immer das sein mag, können Arschlöcher sein. Tatsächlich sind sie es öfter als dir lieb ist. Zwei Schritte vor, drei zurück. Schmeißen Steine, werfen Würfel, treffen tief. Schicken Stürme und Böen. Wirbeln dich umher, wehen dich weg. Lassen es regnen, mitten im August. Lassen Wolken verdecken worauf du so sehnlich wartest. Aber vor Allem lassen sie dich springen, gehen, fallen und wieder aufstehen. 

Ja, ich weiß es tut weh. So unglaublich sehr. Und ja, ich weiß es ist nicht fair. Nein, verstehen kannst du es nicht. Nicht heute und nicht morgen. Und dennoch. 
Sei wach und ständig auf der Hut. Achte die Zeichen und dich selbst. Sei kein Spielball, keine Marionette im Wind. Was dir passiert ist unausweichlich. Wie hart es dich trifft allerdings, das liegt auch in deiner Hand. 

Raff dich auf und klopf dir den Dreck von den Knien.
Wisch das Blut weg und die Tränen beiseite.
Steh auf, Pflaster drauf, und weiter.




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