...Und wir bleiben einfach stehen. Mittendrin, im Chaos. Mittendrin im Leben und doch nur halb lebendig.
Inmitten von Dreck, Lärm und Hektik. Zeitlos schön, stehen wir einfach nur da.
Halt mich, drück mich ganz fest an dich.
Manchmal ist zuviel ein viel zu viel.
Und manchmal ist viel einfach nur zuviel.
Schließ die Augen, einen kurzen Moment. Hör uns zu, hör nicht auf
zu atmen.
Entspann deine müden Knochen, locker die geballte Faust.
Stillstehen im Auge des Tornados.
Einen Moment nur oder vielleicht auch zwei,
im Zentrum des Geschehens.
Hör hinein, auf und in dich.
Lass sie los, all die fremden Stimmen,
hör genau hin und höre dich.
Lass sie verstummen und erhebe deine Stimme.
Sei lauter als der Orkan um dich herum.
Sei laut, tief in dir.
Dein Herz schlägt,
nicht im Takt der Zeit.
Lass es musizieren,
lass es spielen,
Melodien deiner Selbst.
Wie seltsam fremd, dieser eine Moment.
Müdigkeit überkommt und lähmt dich.
Wann hast du das letzte Mal geschlafen, nicht weil es Nacht war?
Gegessen, nicht weil Mittagszeit war?
Geatmet, nicht der Gewohnheit wegen?
...Und wir stehen immer noch hier. Umgeben von Angst, Wut und Hass.
Hören hin und hören auf, mitzuspielen.
in ihrer Tragikomödie des stumpfen Alltags.
Hören auf ein Leben zu leben, in dem es bloß ums Überleben geht.

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