Donnerstag, 29. August 2013

ashes.

Augen, blitzen, strafen, verdrehen sich, ineinander, reiben sich auf und ziehen sich aus. Münder verzerren, entsperrt, zusammen, verwoben mit Nadel und Faden, aufeinander zementiert. Körper, streifen und winden sich, vor Lachen und stummen Qualen. Streifen mich, umgeben, umkreisen und verschlingen mich. Ich find mich wieder.

Da wo du mich verloren hast.

Ein Trudeln, ein Straucheln, Eskalation und bunte Lichter. Augen zu und zieh. Mund auf, jetzt trink. Alles weg, weit und fort ganz nach hinten, nach unten, vergraben und vergessen. Komm, lass uns tanzen. Auf den Trümmern dieser jämmerlichen Existenz. Auf Brettern ohne doppelten Boden und fleckendurchzogenen Flickenteppichen.
Lass es regnen, von unten hinauf. Mit Asche schmeißen und  Dünste atmen. 

Ein Taumeln, ein Schwanken. Auf Füßen, die mich nicht mehr tragen und Narben auf den Beinen. Lieblose Kinderseele, wie haben sie dich zerrissen. Geschunden und getreten. Halbtot überlebt und doch zum Sterben bereit. Donnernde Bässe bewegen die stampfende Masse. Leiber, verrenkt und in Alkohol getränkt, Schweiß aus Gift und Chemie. Ich find mich nicht wieder.

Hier wo du mich verloren hast.

"We are the reckless, We are the wild youth. Chasing visions of our futures. One day we'll reveal the truth, that one will die before he gets there. And if you're still bleeding, you're the lucky ones, 'cause most of our feelings, they are dead and they are gone." - "Youth" by Daughter.